Tinnitusberatung Bonn
Hörgeräte bei Tinnitus: eine Erleichterung für Betroffene
Rund 2,7 Mio. Menschen in Deutschland leben mit chronischem Tinnitus – gut 55 % haben zugleich eine Hörbeeinträchtigung. Liegt ein Hörverlust vor, können moderne Hörsysteme spürbar entlasten.
Einfühlsame Beratung – ohne Heilsversprechen.

- 5,0 ★ Google-Bewertung
- Persönlich · Unabhängig · Kompetent
- Seit 2012 in Bonn-Beuel
- 6 Jahre Service und Nachsorge
Hintergrund
Der Zusammenhang von Hörverlust und Tinnitus
Interessant ist, dass das Ohrgeräusch häufig genau die Frequenz widerspiegelt, die Betroffene am schlechtesten hören. Bei einem Hörverlust ist die Signalübertragung von Ohr zu Gehirn beeinträchtigt. Diese fehlgeleiteten Signale werden dann als Pfeifen, Rauschen oder Piepen – also als Tinnitus – wiedergegeben.
Unterstützung
Wie Hörgeräte bei Tinnitus helfen können
Hörgeräte sind kein Heilmittel, können aber auf verschiedenen Wegen entlasten – besonders in Kombination mit einem Hörverlust.
Klangtherapie
Viele moderne Hörgeräte verfügen über eine Tinnitus-Masker-Funktion. Angenehme Geräusche wie Meeresrauschen oder weißes Rauschen können den Tinnitus überdecken oder in den Hintergrund drängen. Ziel ist, dem Gehirn beizubringen, den Tinnitus als unwichtig einzuordnen.
Verbesserung der Hörfähigkeit
Liegt neben dem Tinnitus ein Hörverlust vor, verbessern Hörgeräte das allgemeine Hören. Die Umwelt wird deutlicher wahrgenommen – der Tinnitus erscheint dadurch oft weniger dominant.
Ablenkung & Entspannung
Durch die Verstärkung von Umgebungsgeräuschen lenken Hörgeräte die Aufmerksamkeit vom Tinnitus ab. Angenehme Klänge wie Musik oder Naturgeräusche wirken entspannend und reduzieren Stress.
Kognitive Entlastung
Ein Hörverlust erfordert durch fehlende Sprachschärfe mehr kognitive Leistung und ermüdet. Eine individuelle Einstellung senkt die Höranstrengung über den Tag – was besonders abends den Tinnitus mindern kann.
Individuelle Anpassung
Art und Lautstärke der Maskierungsgeräusche werden genau eingestellt. Auch mittels Notch-Therapie besteht die Möglichkeit, den Tinnitus gezielt zu behandeln.
Tinnitus als Vorbote eines Hörsturzes
Nehmen Sie den Tinnitus ernst. Ist die Ursache Stress, kann er Vorbote eines plötzlichen Hörverlusts sein. Typische Symptome:
- meist einseitig
- das Ohr ist wie „in Watte gepackt“
- plötzlich starker Tinnitus
- Schwindelgefühle
Suchen Sie in diesem Fall sehr zeitnah eine HNO-Ärztin oder einen HNO-Arzt auf. Die Chancen, die Folgen zu begrenzen, stehen in den ersten Stunden nach dem Hörsturz besonders gut.
Anlaufstellen
HNO-Praxen & Kliniken in Bonn und Beuel
HNO in Bonn
- Uniklinikum, Venusberg-Campus 1, 53127 Bonn · Tel. 0228 2870
- Waldkrankenhaus, Waldstraße 73, 53177 Bonn · Tel. 0228 383 996
- sowie alle weiteren HNO-Praxen
HNO in Beuel
- HNO-Praxis H. J. Brenig & Dr. med. Tarek Deri
- HNO-Praxis Dr. med. dent. Sibylle Plehn
- HNO-Praxis Dr. med. Bergmann-Fischer
- HNO-Praxis Dr. Rüdiger Junker
Fazit: Hörgeräte als wertvolle Unterstützung bei Tinnitus
Hörgeräte können bei Tinnitus wertvoll unterstützen: Sie maskieren das Ohrgeräusch, verbessern die Hörfähigkeit, lenken ab, fördern Entspannung und entlasten kognitiv. Wichtig ist: Hörgeräte heilen den Tinnitus nicht, können seine Wahrnehmung aber deutlich reduzieren und Ihre Lebensqualität verbessern. Wenn Sie unter Tinnitus leiden, suchen Sie bitte zunächst einen HNO-Arzt auf – unsere individuelle Beratung und Anpassung ergänzen die Behandlung.
FAQ
Häufige Fragen
In aller Regel nicht. Richtig angepasste Hörgeräte entlasten das Gehör. Wichtig ist eine sorgfältige, individuelle Einstellung – genau darauf legen wir bei der Anpassung Wert.
Sprechen Sie mit uns über Ihren Tinnitus
Wir beraten einfühlsam und verantwortungsvoll, welche Möglichkeiten für Sie sinnvoll sein können.
Lieber direkt anrufen? 0228 / 84 26 53 68
